Zweifel

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Zweifel

Ist Zweifel ein Wert?
Hat Zweifeln einen Wert?
Kann man verzweifeln?

Unsere Sprache hat so manche Redewendung parat.
Mehr oder weniger trifft es mal die eine, mal die andere. Und hin und wieder zweifeln wir, ob überhaupt eine zutrifft.

Ich zweifle auch manchmal.
Gerade habe ich eine Phase des Zweifelns hinter mir. Und um nicht daran zu verzweifeln, habe ich Rat gesucht.

Das war wertvoll. Sehr wertvoll.

Denn unsere Zweifel sind Verräter, wie uns schon Shakespeare mit auf den Weg gab.

Der Gegenwert für meine Zweifel möchte ich so formulieren: Ich bin mir nun (wieder) sicher, was ich habe und was ich erwarten darf. In einem Wort: Klarheit.

Wo habe ich mir diesen Rat von Wert geholt?
Bei dem Menschen, den es betraf.

Denn letztens hab ich mal wieder gelesen, dass wir allzu oft übereinander, aber nicht genügend miteinander reden. Und das war ein sehr bedeutender Satz.
Sich bewusst zu machen, dass wir im Gespräch miteinander oft die uns drückenden Sorgen, Nöte und Zweifel nahezu mühelos in die klare Sicht der Dinge umwandeln können, ist ein Segen.

Allein das Mitteilen löst einen solchen Prozess aus. Da muss der Andere manchmal kein einziges Wort verlauten lassen und dennoch danken wir ihm danach für das gute Gespräch. Wundervoll. Wertvoll. Beziehungsvoll.

Da freue ich mich fast auf die nächsten Zweifel.